Wie funktioniert ein Bialetti-Druckventil?



Kaffeemaschinen brühen Kaffee, indem sie Wasser auf eine so hohe Temperatur bringen, dass der Dampfdruck (gasförmiges Wasser) das Wasser in eine Auslassleitung und durch das Kaffeemehl und den Filter drückt. Da die Menge an Feststoffen, die sich in Wasser auflösen kann, mit der Temperatur zunimmt, kann das kochende Wasser die Aromapartikel des Kaffees schnell absorbieren. Die Flüssigkeit darunter ist Kaffee oder Espresso, abhängig von der Menge der verwendeten Bohnen.


Wie Kaffeemaschinen funktionieren

Kaffeemaschinen brühen Kaffee, indem sie Wasser auf eine so hohe Temperatur bringen, dass der Dampfdruck (gasförmiges Wasser) das Wasser in eine Auslassleitung und durch das Kaffeemehl und den Filter drückt. Da die Menge an Feststoffen, die sich in Wasser auflösen kann, mit der Temperatur zunimmt, kann das kochende Wasser die Aromapartikel des Kaffees schnell absorbieren.

Die Flüssigkeit darunter ist Kaffee oder Espresso, abhängig von der Menge der verwendeten Bohnen.


Wie Kaffeemaschinen-Druckventile funktionieren

Zum Aufbrühen von Kaffee ist ein hoher Dampfdruck erforderlich. Wenn jedoch ein Problem mit dem Auslassrohr vorliegt, kann der Druck nicht entweichen und sich auf ein potenziell explosionsfähiges Niveau aufbauen.

Aus Sicherheitsgründen ist der Warmwasserbehälter an ein Druckventil angeschlossen, das zur Abgabe von aufgestautem Dampf kalibriert ist, wenn der Innendruck ein bestimmtes Niveau überschreitet. Diese Druckventile verwenden einen von zwei Mechanismen: eine Kugeldichtung und eine Schraubenfeder mit Kolbendichtung.

Die Kugel besteht aus einem dichten Metall und sitzt in einem Zylinder, in dem sie eine kleine Öffnung bedeckt. Das Gewicht des Balls ist so bemessen, dass bei Erreichen eines gefährlichen Dampfdrucks die entstehende Kraft stark genug ist, um den Ball vorübergehend anzuheben und zu entkommen.

Ein Federventil besteht aus einer Feder, die einen Kunststoffkolben in ein Loch drückt. Sobald der Druck einen bestimmten Punkt erreicht, übertreibt seine Kraft die Federn, hebt den Kolben an und entweicht.


Wie ein Bialetti Mukka Druckventil funktioniert

Das patentierte Design des Bialetti Mukka hat mehr mit seinem kostensparenden Herstellungsprozess als mit seinem Mechanismus zu tun. Grundsätzlich ist das Bialetti Mukka-Druckventil ein typisches Hubkolbenventil.

Der Unterschied liegt in der Art und Weise, wie die Feder gesichert ist. Bei anderen Federkolbenmodellen ist das Ventilgehäuse ein Becher mit flachem Rand.

Die Feder selbst erstreckt sich einige Millimeter über dieses offene Ende hinaus. Um die Feder zu "belasten", würde eine separate Kappe am Ende angeschraubt / angeschweißt / angebracht, wodurch die Feder im Inneren zusammengedrückt würde.

Das Mukka-Design verwendet eine extra lange Tasse, damit die Feder nicht über den Rand hinausragt. Dann drückt eine Maschine das Ende des Bechers in eine runde Öffnung, die als "Matrize" bezeichnet wird. Dabei werden die ersten Millimeter des Becherrandes umgeklappt und bilden innen eine überhängende Lippe.

Diese Lippe drückt wiederum die Feder in der Tasse zusammen und belastet sie mit Spannung. Die Firma Bialetti muss also weder einen Becher herstellen noch einen Arbeiter bezahlen, um ihn anzubringen.

In diesem Sinne liegt der wahre Wert des Patents darin, Bialetti das Recht zu geben, den Wettbewerbsvorteil zu wahren, der sich aus seinem eigenen Einfallsreichtum ergibt.

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